Wednesday, March 30, 2016

Gutenberg, Argerich, Brahms

Deutschlandfunk.de
Jochen Hubmacher
29.03.2016

Mit den Aufnahmen aller Beethoven- und Schumann-Sinfonien hat sich die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen weltweit einen Namen gemacht. Auf Schumann folgt nun folgerichtig Brahms. Seine Sinfonien und Ouvertüren nimmt das Orchester unter Chefdirigent Paavo Järvi derzeit in Wiesbaden auf.

Nimmt mit der Deutschen Kammerphilharmonie die Brahms-Sinfonien auf: Paavo Järvi (picture-alliance / dpa / Ingo Wagner)
Brahms, 1. Sinfonie, 1. Satz 
Nervenaufreibende Paukenschläge, zu Beginn von Brahms Erster Sinfonie. Befreiungsschläge für Brahms, der dem "Riesen Beethoven", den er immer "hinter sich marschieren hörte", 1876 endlich davon läuft - nach vierzehn Jahren des Haderns und Zögerns. Kein Wunder also, dass die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen es bei den Aufnahmen im Kurhaus Wiesbaden damit sehr genau nimmt.
Stefan Rapp: "Its quite nice when I can do a crescendo, when we do the small spots I do all this very big crescendo”
Paavo Järvi: "At the end there should be the feeling of a little crescendo!”
Im Nebenraum zum Aufnahme-Saal diskutiert Pauker Stefan Rapp mit Dirigent Paavo Järvi und Produzent Philip Traugott über Lautstärke-Details. Rapp hat für die Aufnahme-Session eigens Pauken besorgt, die in etwa zu Brahms Zeiten gebaut wurden:
"Sie haben Ziegenfelle – nicht, wie wir sonst immer spielen, mit Kalk -, sondern Ziegenfelle. Das ergibt einfach einen viel dunkleren Klang, es bindet mehr, hat weniger Obertöne. Ich spiele hauptsächlich mit Flanellkopf-Schlegeln. Normal spielt man eher welche mit Leder- oder Holzköpfen, damit man die Transparenz gut heraushört – so dass nicht nur ein Klang-Brei entsteht, sondern dass der Klang durchsichtig wird."
Aufnahmesaal mit Renommée und Inspirations-Potenzial
Produzent Philip Traugott hockt unterdessen vor einem Monitor samt Mikrofon, über das er den Musikern im Saal nebenan Anweisungen gibt.
Die Beethoven- und Schumann-Projekte haben die Bremer Kammerphilharmoniker noch im ehemaligen DDR-Funkhaus in Berlin aufgenommen – warum hat Philip Traugott für das Brahms-Projekt nun den prächtig verzierten Friedrich-von-Thiersch-Saal im Wiesbadener Kurhaus ausgewählt? Hängt es damit zusammen, dass Johannes Brahms seine 3. Sinfonie einst in Wiesbaden komponiert und sie kurz nach der Wiener Uraufführung im hiesigen Kurhaus dirigiert hat?
"Es ist zwar inspirierend, das zu wissen. Aber ich denke nicht, dass das den Ausschlag gegeben hat. Es war einfach das Renommée, das dieser Saal hat – und die Suche nach einem Raumklang aus Wärme und Präsenz. Denn dieser Saal klingt in sich warm, während die Bühne dem Ganzen Leben verleiht – und die Kombination aus beidem unterstützt das Orchester sehr bei diesem Repertoire. Denn es reicht über die Orchestrierung Beethovens bereits weit hinaus - und da wir es hier mit einem Kammerorchester zu tun haben, brauchen wir die akustische Unterstützung des Saals. Das ist wichtig für die Balance."
Mit Akribie und Forschergeist
Inzwischen haben sich in Traugotts Arbeitsraum alle Orchestermusiker um Dirigent Paavo Järvi geschart, lauschen den vorläufigen Ergebnissen, diskutieren – typisch für die Kammerphilharmoniker, die sich von je her demokratisch organisieren und ausgiebig gern am Detail tüfteln. Darunter Oboist Ulrich König.
"Es gibt viele Orchester, die machen zum Beispiel zwei Live- Mitschnitte und dann Korrektur-Sessions - das ist kostengünstiger - und verkaufen es als Live-Mitschnitt, was natürlich auch toll ist. Aber für eine reine Studio-Produktion ist das, was wir machen, viel detallierter, ausgefeilter und auf den tiefsten Grund gehender – und das ist vielleicht das Besondere dabei."
Musik Brahms, 1. Sinfonie, 2. Satz 
Schon seit einigen Jahren sind die Bremer dabei, auf den Konzertbühnen der Welt ihren Brahms zu entwickeln. In einem Workshop haben sie sich zusätzlich intensiv mit Leben und Werk des Komponisten auseinandergesetzt und verschiedene Aufnahmen verglichen. Was entsteht da nun? "Beethovens Zehnte", wie der Dirigent Hans von Bülow es mal bezeichnet hat – oder doch eine "Clara"-Sinfonie, in der Brahms seine problematische Beziehung zu Clara Schumann musikalisch verarbeitet? Anja Manthey ist Bratscherin in der Kammerphilharmonie:
"Ich glaube, Clara würde ich da mal rauslassen jetzt. Natürlich weiß man, dass er diese Postkarte an Clara geschrieben hat - aber ein paar Jahre, bevor die Sinfonie fertiggestellt wurde –, mit dem Horn-Solo aus dem letzten Satz, wo er ihr als Geburtstags-Ständchen schrieb: 'Hoch auf dem Berg, tief im Tal, grüß ich dich tausendmal'. Und natürlich denkt man da jedes Mal dran, wenn man das spielt. Aber das ist nicht in erster Linie der Auslöser."
Zwischen Emotion und "einer Armlänge" Abstand
Für Dirigent Paavo Järvi ist Brahms Erste vor allem eine Herausforderung – aufgrund ihrer perfekten Kompositions-Struktur:
"Alles ist miteinander verbunden, alles ist vollkommen durchdacht – bis ins kleinste Detail hinein! Daher hat man so große Ehrfurcht davor, dass es zum Hauptzweck wird, all diese Beziehungen herauszuarbeiten. Dadurch wird Brahms aber oft zu akademisch. Und wir versuchen eigentlich mehr, seine emotionale Seite zu sehen, die er immer so gern versteckt. Ganz anders als Robert Schumann. Der gibt alles: Seht hier, mein verwundetes Herz, mein ekstatisches Glück - jetzt werde ich gleich sterben! Brahms hält immer eine Armlänge Abstand. Vielleicht ist gerade das das Spannende an ihm - sofern man das Akademische abschüttelt und seiner Musik eine persönlichere Note gibt."
Musik Brahms 1. Sinfonie, 1. Satz
Zu der "persönlichen Note" gehört zum Beispiel so manche "Schreck"-Pause, die einen Hauch länger gehalten wird als üblich - oder eine klare Phrasierung, die flexibel bleibt für Tempowechsel, "aus dem Bauch heraus".
"Brahms war bekannt dafür, dass er nicht gerne Metronom-Angaben gemacht hat, denn er wollte die Musiker – wie er mal gesagt hat - nicht in eine Zwangsjacke stecken. Er war auch bekannt für seine extremen Temposchwankungen, die in der heutigen Brahms-Sinfonie-Tradition kaum mehr spürbar sind. Viele Interpreten sagen sich, nun, er hat hier ja kein Ritenuto reingeschrieben, also machen wir das auch nicht. Aber das stimmt nicht immer. Es gibt in der Musik eine andere Ebene, die sich oft erst inmitten der Aufführung herauskristallisiert. Wir haben diese Musik inzwischen so verinnerlicht, um sie nun so natürlich und frei, ohne irgendwelche Mätzchen, phrasieren zu können, wie wir sie empfinden."
Musik Brahms 1. Sinfonie, 1. Satz
Autorin: Ursula Böhmer
http://www.deutschlandfunk.de/zwischen-urauffuehrung-und-neueinspielung-gutenberg.1993.de.html?dram:article_id=349649

Friday, March 25, 2016

Praha kevade eelmäng Eestis

Postimees
Rein Veidemann
14 märts 2016

Ovatsioonitorm pilgeni täis saalis, braavohüüded, jalgade müdin, viis korda orkestri ette tagasi plaksutatud – nii lõppes Paavo Järvi juhatatud ERSO seekordne etteaste Estonia kontserdisaalis.
Kahe kuu pärast, 12. mail, Bedřich Smetana (1824–1884) surma-aastapäeval avatakse rahvusvaheline muusikafestival Praha Kevad Smetana rahvusromantilise suurteosega. Nii on see olnud juba 70 korda. Seekord juhatab Tšehhi filharmoonia orkestrit Paavo Järvi. Koht, kus ta seda teeb, Praha Smetana-nimeline kontserdisaal, on tšehhidele sama sümboolne nagu eestlastele Estonia. 1918. aastal kuulutasid tšehhid seal välja oma vabariigi. Estonia kontserdisaalis kogunes 23. aprillil 1919 avaistungile aga Asutav Kogu, et vastu võtta Eesti iseseisvusdeklaratsioon ning kehtestada Eesti Vabariigi valitsemise ajutine kord.
Need kahe rahva saatusühtsuse paralleelid pole ainsad, mis etteaste tausta juurde kuuluvad. Tšehhidele on kuuest sümfoonilisest poeemis koosnev tsükkel «Minu kodumaa» ning eriti selle teine osa «Vltava» nende muusikaline tüvitekst, nagu seda eestlastele on Heino Elleri «Kodumaine viis» ja Rudolf Tobiase oratoorium «Joonase lähetamine» alates 1989. aastast, mil see tuli taasesiettekandele vabanemise teele asunud Eestis.
Nii et kui Paavo Järvi nüüd eestlasena, koos ERSOga Smetanat esitas, siis tegi ta samas seda ka tšehhi patrioodina. Nii võimas ja veenev oli dirigendi sisseelamine teosesse.
Ma ei valda muusikast kirjutamise metakeelt, mistõttu pean piirduma üksnes elamuse vahendamisega. Õnneks võib  muude allikate kõrval ka kavalehelt (koostajaks muusikateadlane Liisi Laanemets) lugeda «Minu kodumaa» lugu. Kõik teose  kuus poeemi olid algselt mõeldud eraldi ettekandmiseks ja need valmisidki ajavahemikus 1875–1880.
Üksnes esimest poeemi sai autor ise kuulda, ülejäänud valmisid juba kurdiks jäänud helilooja sisekõrvas. Kurtus tabas ka Beethovenit, kelle sümfooniate ülevust ja dramatismi on tunda  Smetana poeemideski. See on ootuspärane, sest Beethoven oli romantikutele suureks eeskujuks.
Iga Smetana poeem on lugu tšehhide pärimusest ning ajaloost. See, kes ei pruugi neid teada, naudib, nagu siinkirjutajagi, vaheldusrikkaid helimaalinguid. ERSO, mida Paavo Järvi mõni tund enne kontserti Eesti Raadiole antud intervjuus nimetas kõrgprofessionaalseks, oligi dirigendi käe all korraga nii palett kui ka pintslikomplekt.
Paavo Järvi dirigendina on muidugi omaette fenomen. Tema stiili iseloomustab löögi punktuaalsus ja nakatav kirg. Ta mitte ainult ei juhata pillirühmi teksti sisse ega seo neid tervikuks, vaid ka fokuseerib või siis peegeldab nagu prisma.
See oli ikka vaatepilt, kuidas ta voogavate passioonide ajal otsekui haaras esimese viiulirühma endale sülle; kuidas üht tantsulugu (polka olevatki, nimele vaatamata, tšehhi päritolu) sisse juhatades tegi seda niisuguse ägedusega, et taktikepp klõpsus vastu partituuripulti, rääkimata jalaga kaasa tatsumisest. Ja kuidas ta finaalis otsekui kõiksuse valitseja kandis kogu orkestri ülevasse totaalsusse.
Smetana sümfoonilisi poeeme on üksiti võttes esitatud varemgi, tervikuna kõlas see ERSO esituses Eestis esimest korda. Nii et need, kes Tartus ja Tallinnas kontserdil käisid, olid ühtlasi ajaloolise hetke elavad tunnistajad. Praha Kevadele endale oli see aga Eesti eelmäng.
KONTSERT
ERSO: «Suurlinna tuled II. Praha»
Kavas Bedřich Smetana sümfooniliste poeemide tsükkel «Minu kodumaa» (1874–1879)
Eesti Riiklik Sümfooniaorkester Paavo Järvi juhatusel

12. märtsil Estonia kontserdisaalis

Steven Isserlis plays the Cello Concertos by Elgar and Walton [Philharmonia Orchestra/Paavo Järvi; Hyperion]


classicalsource.com
Colin Anderson
March 2016



Elgar’s Cello Concerto is placed first, introduced forthrightly by Steven Isserlis, almost defiantly. His later tenderness is affectingly contrasted, and throughout the first movement he is stoical if confidential to match Elgar’s expressive post-World War One Concerto (1919), which mixes introspective musing and heartache with a scurrying second movement and a striving Finale that eventually reminiscences. Isserlis gives a deeply touching account, the sort that restores faith in a too-often-performed work, here reclaimed as the masterpiece that it is, personal and private, yes, but outgoing in a consoling way without negating buoyancy or go-getting.

There is universal appeal to this reading, thankfully without the mawkishness or exaggeration that some interpreters impose upon it, beautifully recorded (open and natural in a location that is a second home for London orchestras when recording or rehearsing) and sympathetically partnered by the Philharmonia and Paavo Järvi. The last time I felt like this regarding the Elgar, it was also the Philharmonia, Leonard Slatkin conducting and Janos Starker the soloist, for RCA.

Such excellent reproduction and supportive musicianship distinguish the remaining concertante pieces, not least William Walton’s Cello Concerto, written for Piatigorsky, a work that seems to need more than a helping hand to get it recognised fully. It’s a wonderful score, full of colour, melody and emotion, breezing in from the Mediterranean (by 1956 the composer and his wife were living on Ischia), with a brilliant second movement and an ingenious Finale that, for several minutes, separates cellist and orchestra (cadenza-orchestral flare-up-cadenza, 3’39 to 8’58) and reunites them yearningly and leading to a poignant fade-away ending. The warmth and brilliance of Walton’s music is conveyed faithfully, with belief, and with tangibility to the listener, Isserlis yearning in the first movement, attacking the second, and relishing the fantasia aspects of the last. Once again the Philharmonia and Järvi offer a tactile accompaniment, Walton’s virtuoso orchestration a pleasure in itself.

Also included are offerings by Holst, father and daughter. Gustav’s Invocation (1911) begins prayer-like for the cellist. It’s a haunting piece, darkly atmospheric and rising in emotional force. There are some lovely things in the orchestra, oriental and starlit, The Planets not far away. Imogen’s The Fall of the Leaf (1963) is for unaccompanied cello, three studies on an ancient tune, which, Goldberg-like, bookends the whole; what happens in between holds the attention and reflects Isserlis’s commitment to this imaginative music. He also contributes the very readable booklet note. This is a release that can be recommended without reservation.

Elgar
Cello Concerto in E minor, Op.85
Holst
Invocation, Op.19/2
Walton
Cello Concerto
Imogen Holst
The Fall of the Leaf
Steven Isserlis (cello)
Philharmonia Orchestra
Paavo Järvi
Recorded 14 November 2014 and 10 April 2015 in Henry Wood Hall, London

http://www.classicalsource.com/db_control/db_cd_review.php?id=13528

Tuesday, March 15, 2016

Diapason
Jean-Charles Hoffele
march 2016


Sunday, March 13, 2016

Orchestre de Paris/Paavo Järvi at Philharmonie de Paris – Sibelius 3 – Vincent Lucas plays Nielsen’s Flute Concerto

classicalsource.com
Ates Orga
march 2016

The second half found the orchestra in richer voice and the audience relaxed rather than uneasy. Carl Nielsen's Flute Concerto, premiered in Paris ninety years ago, has plenty of tricky corners and structural question-marks to negotiate. Vincent Lucas, the distinguished first flute of the Orchestre de Paris, got off to a nervous start but, once under way, rose to the challenge. The many ensemble exchanges worked well. And there was plenty of lyrical input and warm blending (the end of the first movement, for example). Järvi, who understands his Nielsen, made good sense of the piece, without unduly forcing the syntax or hardening the rhythm.
Recordings of Sibelius's Third Symphony too often lull one into a false sense of security – an easy 'little' classical number, Beethoven 8 style, that just plays itself. Järvi's burnished full-strength performance, framed within the airy, appealingly clear, bass-responsive acoustic of the Paris Philharmonie (a place I increasingly like), showed us the reality. As danger works go, the Third is a minefield, an unforgiving jigsaw pitted with solo and group traps, disjointed fragments of melody, and pages of seeming chaos going nowhere. The eventual C-major catharsis of the outer movements is not easily won.
Järvi, favouring old/modern brisk tempos in preference to a graver approach, steered an impeccably clear path through the maze. The Orchestre de Paris boasts a sterling string section: the involved rhythmic bite of the cellos, double basses and violas (right of conductor) gripped the attention unfailingly, likewise their emphatic lower-end colouration, every attack, harmony and drone rasping through the hall like so many ancestral voices.
In the pageant of the slow movement, the woodwinds (minimal vibrato) brought a cold Asgardian beauty to the proceedings. The brass throughout had bronzed moments. And everywhere Sibelius's attention to the kettle-drums was balanced with purpose and drama. By the end you felt you'd been on an epic, magnificent journey, a virtuoso of the first order.
http://classicalsource.com/db_control/db_concert_review.php?id=13491

Filmmaker Seeks To Bring Classical Music To Bigger Audience


wabe.org
Gabbie Watts
10/03/2016



World-renowned conductor Paavo Järvi, above, is the focus of David Donnelly's feature-length documentary ‘’Maestro.’’`

In college, David Donnelly was pre-med and a football player, but a day after graduation, he ran off to Los Angeles to follow his dream of becoming a filmmaker.

At that point, classical music was the last thing on his mind, but now, he's released a feature-length documentary called "Maestro" about world-renowned conductor Paavo Järvi.

It came about when Donnelly moved back home to Cincinnati when he was 25 and Järvi happened to be his neighbor.

“I was going through a breakup and had just moved back from L.A., and I was trying to figure out my life,” Donnelly said. “And [Järvi] somehow knew I needed to hear this music at this point in my life, and it had such a strong impact that I couldn’t believe more people didn’t know it was out there.”

From not thinking about classical music to becoming a classical music evangelist, Donnelly wants this film to be accessible to those who aren't classical music fans and introduce classical to a broader audience. “Maestro” has the pacing of a sports documentary and includes interviews with superstars like Joshua Bell, Hilary Hahn and Lang Lang.

He thought the best way to connect classical with a broader audience was to show the human element.

“A lot of classical musicians, they don’t appear to be vulnerable. It’s always about being perfect, hitting every note, the posture, this perfection. And that can be intimidating to a lot of people. ... I think that human element and that vulnerability helps people connect.”

Donnelly wants this film to be distributed in schools as an educational film.

“I think it’s a student’s right to be exposed to all these different beautiful things that we have available.”

He also wants to PROMOTE digital media in schools, which he sees as increasingly important way to educate young people.

“I think digital curriculum is overlooked ... There is not a lot of incentive right now for filmmakers to make great films that ultimately go to schools," he said.

http://news.wabe.org/post/filmmaker-seeks-bring-classical-music-bigger-audience

Paavo Järvi dans le nord

concertonet.com
Didier van Moere
mars 2016

Paris
Philharmonie 1
03/02/2016 - et 3 mars 2016
Ludwig van Beethoven : Concerto pour piano n° 3, opus 37
Carl Nielsen : Concerto pour flûte
Jean Sibelius : Symphonie n° 3, opus 52
Radu Lupu (piano), Vincent Lucas (flûte)
Orchestre de Paris, Paavo Järvi (direction)


R. Lupu (© Ivan Malý)

Radu Lupu est de retour à l’Orchestre de Paris. Paavo Järvi et lui avaient donné, ici, un Premier Concerto de Beethoven léger et volubile. Les voici dans le Troisième, que le pianiste, curieusement, joue de la même façon. Il semble même l’interpréter à distance, comme s’il était ailleurs, tel un Wanderer schubertien : plus rien de dialectique, plus de tensions. Est-ce encore Beethoven qu’on écoute ? Le discours, du coup, se défait, se dénerve, sacrifié à la pure beauté de la sonorité et du phrasé – du bel canto pianistique, finalement, où l’expression se sublime dans la perfection de la plasticité. Une fois avalé ce qui relève quand même du contresens ou du hors-sujet, on reste en effet fasciné par l’éventail dynamique, par cette façon de creuser la moindre nuance sans le détimbrer, de tirer de l’instrument des sonorités inouïes, d’aller presque au-delà du piano. Dans le Premier Concerto, Paavo Järvi n’échappait pas à une certaine sécheresse. C’est, ici, tout le contraire : pour être à l’unisson, il opte pour une direction très chambriste, parfois au bord de la confidence, pour une rondeur presque ouatée par endroits. En bis, l’Andante cantabile de la Sonate K. 330 de Mozart, pas moins revisité, entre l’impromptu schubertien et la rêverie schumanienne.


La seconde partie nous ramène à plus d’orthodoxie. De toute façon, Järvi y est chez lui : il dirige des musiques du Nord. Atypique, relevant à l’occasion du concerto grosso, le Concerto pour flûte de Nielsen est plein d’élan, euphorique et parfois piquant, avec un Vincent Lucas exemplaire, par l’homogénéité charnue de la sonorité, le modelé des phrasés, le mélange de lyrisme et d’ironie, la maîtrise absolue de l’instrument. La Troisième Symphoniede Sibelius, jalon d’une intégrale que le disque va heureusement pérenniser, ne le cède en rien au Concerto. La clarté des lignes, l’équilibre des plans sonores restituent la lumière très classique d’une partition dont la direction se plaît à souligner la verdeur pastorale – un chef d’orchestre l’associera-t-il un jour à la Pastorale de Vaughan-Williams ? Mais elle évite l’écueil de la dispersion, que la structure, la conception du temps musical très particulières – et désormais caractéristiques de Sibelius - provoquent parfois : Järvi nous rappelle que, alors qu’elle paraît rhapsodique, la Symphonie reste très construite, jusqu’à la panthéiste apothéose finale. On a beau admirer le pianiste roumain, c’est cette seconde partie que l’on retient d’abord.

http://www.concertonet.com/scripts/review.php?ID_review=11363

N響首席指揮者 パーヴォ・ヤルヴィ氏の仕事術

nikkei.com
映像報道部 杉本晶子

世界的指揮者として名高いパーヴォ・ヤルヴィ氏。昨年9月にNHK交響楽団の首席指揮者に就任して以来、日本での公演の機会が増え、クラシックファンを引き付けている。パリ管弦楽団音楽監督、ドイツ・カンマーフィルハーモニー管弦楽団芸術監督を兼任し、レパートリーの幅広さに定評がある同氏がN響をどう率いていくのか。ビデオカメラとともに追った。
2月初旬。ヤルヴィ氏の姿は、東京音楽大学(東京・豊島)のコンサートホール壇上にあった。
 「指揮棒をきちょうめんに振り、常にビートを刻む必要はありませんよ。目の前のオーケストラはプロ。あなたなしでも演奏はできるんです。では、指揮者は何を伝えるのか。ストーリーを組み立て、それをボディーランゲージで伝えるんです」「呼吸を忘れてはだめ。自分が歌うと思って、呼吸をしながら指揮をしましょう。楽譜にないものをオーケストラから引き出すことを意識して」――。
 これは、東京芸術大学などで学ぶ指揮者の卵5人を生徒役に、その実技をヤルヴィ氏が観客の前で直接指導する指揮公開マスタークラス。5人は代わる代わる指揮台に立って同じモーツァルトの交響曲第41番「ジュピター」を指揮する。その都度ヤルヴィ氏が気づいたことを指摘し、生徒はアドバイスに沿って同じ箇所を繰り返す。「俳優になったように、顔の表情を自在に変えましょう」「マイケル・ジャクソンになったつもりで、全身で表現して」。わかりやすい言葉で、生徒の緊張感をほぐしていく。
 オーケストラは東京音大の学生。生徒に代わってヤルヴィ氏が同じパッセージを振ると、不思議と出だしの音がぴたりと合ううえ、弦楽器の音の厚みまでも違って聞こえる。ヤルヴィ氏の息づかいが客席にまで伝わってくるようだった。
  • パーヴォ・ヤルヴィ NHK交響楽団首席指揮者=写真 斎藤一美


同様のマスタークラスは、生活の拠点を置くフランスや母国のエストニアでもよく行っている。欧州の楽団のトップも兼務する同氏のスケジュールは過密だが、リハーサルや公演の合間を縫って時間を捻出する。「若手を教えるのは好きなんですよ」とヤルヴィ氏。
 「権威的なところがなく、人間好き」。同氏のキャラクターについて、N響関係者はこう口をそろえる。N響の定期公演などで日本に連続して滞在できるのは数週間単位だが、深夜まで酒を酌み交わして楽団員と交流することも多いそうだ。
 そんなヤルヴィ氏はN響について、「モーツァルト、ハイドン、ベートーベンなどの古典派から、マーラー、ブルックナーなどの後期ロマン派までドイツ=オーストリア音楽に強みを持つ」と評する。首席指揮者に就任して早々、マーラーやR・シュトラウス、ブルックナーを公演の曲目に選んだのは正攻法といえる。今後は「20世紀の音楽も積極的に取り入れ、幅広いレパートリーに挑みたい」として、自らのルーツであるロシア・東欧作品や、武満徹をはじめとする日本作品にも手を広げる予定だ。
 2015年10月のN響首席指揮者への就任記念公演ではマーラーの「交響曲第2番〈復活〉」を指揮し、緻密で決然とした演奏が称賛された。N響とはR・シュトラウスの交響詩シリーズのCD録音も始めた。すでにドイツ・カンマーフィルを指揮してベートーベンの交響曲全集の録音を達成。14年まで首席指揮者を務めたhr交響楽団(旧フランクフルト放送交響楽団)とはブルックナーの交響曲シリーズの録音を進めるなど、ドイツ音楽を網羅する勢いである。
 一方でパリ管とのベルリオーズやドビュッシーなどフランス近代音楽の演奏も高く評価されており、どんな大作でも一通りこなすオールラウンドの指揮者である。その器用さやそつのなさゆえに個性やこだわりが希薄との指摘を受ける傾向もある。チャイコフスキーやショスタコーヴィチならムラヴィンスキー、マーラーならバーンスタイン、シベリウスならベルグルンドなど、絶対に譲らない特定の作曲家や作品への強みを持ったかつての巨匠たちに比べると、強烈な個性を感じにくいとの見方もある。
 しかし、時代の変化とともに指揮者のあり方も変わる。指揮者のリーダーシップというと、ヘルベルト・フォン・カラヤンのように強烈なカリスマ性で強権的にオーケストラを率いる手法もみられたが、「独裁的なやり方が通る時代ではない」ときっぱり。N響との関係は「常に進化していくもの」としたうえで、「たくさんのレパートリーをこなすことで互いのデータベースを築き上げ、私がどういう人間か理解してもらうことを重ね、音楽的なつながりが深まっていく」と話す。

http://style.nikkei.com/article/DGXMZO97929750S6A300C1000000?channel=DF280120166611

ELGAR; WALTON Cello Concertos

gramophone.co.uk



ELGAR; WALTON Cello Concertos
Concerto for Cello and Orchestra
Invocation
Concerto for Cello and Orchestra
(The) Fall of the Leaf

One of Steven Isserlis’s earliest triumphs in the recording studio was a wonderfully intuitive of the Elgar Concerto with Richard Hickox and the LSO (7/89). If this joyously articulate and raptly communicative performance is anything to go by, it’s clear that the intervening decades have only served to heighten and refine his responses to this achingly personal music. With his immaculate technical address and ravishingly songful, mellow tone, Isserlis strikes precisely the right balance between classical strength and private introspection, his contribution as full of radiant spontaneity and tumbling fantasy as one could wish.

He is also blessed in having such a scrupulously attentive partner as Paavo Järvi, who procures playing of the very highest quality from the Philharmonia. Tempi throughout are uniformly well judged. The first movement ideally combines suppleness and purpose, leading into a quicksilver scherzo that eschews any suggestion of hectic flashiness. To the glorious slow movement Isserlis and Järvi bring an unexaggerated depth of feeling, tenderness of expression and simple flow that put me in mind of André Navarra’s 1957 alliance with Barbirolli and the Hallé (a huge personal favourite). The finale, too, is splendid. In the first half, with its beamingly playful echoes of Elgar’s 1913 masterpiece Falstaff, what captivating swagger Isserlis locates in those rolling arpeggios from fig 55 or 3'58" (which really do leap off the page here) – and just listen to the relish with which both soloist and the Philharmonia’s cello section tuck into their irresistible unison line that follows soon afterwards at fig 59 (4'58").

Thereafter, the tingles materialise early (always a good sign) as the shadows begin to lengthen: those devastatingly imploring pages that follow the Poco più lento marking at fig 66 (6'38") really do move to the marrow every time, while that final wistful reminiscence of the Adagio certainly distils the requisite lump-in-the-throat poignancy. All in all, Isserlis’s is the most trenchant and tasteful of the Elgar to have come my way since Paul Watkins’s with Andrew Davis and the BBC Philharmonic (Chandos, 7/12), and I feel confident its unstinting appeal will not dwindle with the passing of the years.

The Walton concerto likewise finds these sympathetic artists at the top of their game. Composed in 1956 for Gregor Piatigorsky, it’s a rather more indulgent affair than its counterparts for viola and violin. Not only does it require careful handling if its seductive charms and myriad intricacies are to be fully appreciated, the extended, improvisatory finale can be exceedingly tricky to hold together. In recent months, I’ve been able to wax lyrical about classy renderings from the likes of Paul Watkins (Chandos, 5/15), Li-Wei Qin (who opts for the revised coda that Walton fashioned specially for Piatigorsky in 1975) and Christian Poltéra (ABC Classics and BIS, 1/15). Is this newcomer possibly the finest yet? I’m inclined to think so. After a sultry and intoxicatingly poised opening movement, the central scherzo fairly crackles with wit and ear-pricking detail (how good it is, for instance, to have those harmonic overtones so subtly in the soloist’s brief col legno passage just before the end).

As for the ambitious finale, I don’t think I’ve ever heard it essayed with a greater combination of stylish teamwork, sinewy thrust and inevitability (both cadenzas, by the way, are riveting). Just occasionally, I found myself craving a fraction greater ambient glow than the acoustic of Southwark’s Henry Wood Hall can muster, though the actual balance is beyond reproach in its wholly realistic perspective.

Two rarities boost the playing time to over 73 minutes. Gustav Holst’s alluring Invocation dates from 1911, when he was preoccupied with his settings of sacred texts from the Hindu Rig Veda. Isserlis himself nicely encapsulates the essence of this music when he writes in the booklet how it ‘has a shimmering, mystical quality that is curiously evocative – exotic, and yet somehow, perhaps because of its calmly modal language, unmistakably English’. Needless to say, it’s exquisitely given here – as is Imogen Holst’s The Fall of the Leaf, a solo study of no little resourcefulness and impeccable craft, completed in 1963 and based on Michael Peerson’s eponymous keyboard piece from the Fitzwilliam Virginal Book.

Make no mistake, every aspect of this enterprise reflects enormous credit on all involved, not least Hyperion’s art department, whose choice of the evocative Study of Westminster Bridge (1878) by Giuseppe Di Nittis (1846-84) to adorn the cover was surely an inspired one. An unmissable release.

http://www.gramophone.co.uk/review/elgar-walton-cello-concertos-0

Wednesday, March 02, 2016

「看点」一条大河波浪宽

weixin.
29/02/2016
 煎饼摊主 上海交响乐团
若干年前我曾在布拉格停留。路过查理大桥时,驻足在桥面上看着宽广的沃尔塔瓦河慢慢流过,在阳光的照耀下星星点点让人睁不开眼。远处的现代博物馆展出的黄色卡通鼹鼠立偶矗立在河边,就像跳动的音符。又及一次在布拉迪斯拉发附近的德文城堡废墟,从山顶俯瞰多瑙河和莫拉维亚河交汇一处,耳闻目睹斯拉夫民族发源地的壮阔,脑海里立刻闪现出斯梅塔纳同名乐章的旋律。

借景忆音虽不是什么值得推崇的好习惯,反倒是限制了音乐的想象空间,但也在抒发斯梅塔纳《我的祖国》的强烈指代性。这部被刻上民族乐派扛鼎烙印,肩负捷克音乐自觉大旗的作品,因为有着动人的旋律和高尚的情操而广为音乐厅所爱。最近一次则由爱沙尼亚指挥家帕沃·雅尔维于2月27日在上海交响乐团音乐厅指挥出演。

舞台上低调朴素的帕沃·雅尔维实则是2015年度的风云音乐家。他不仅获得重量级,由网民投票而出的英国《留声机》年度艺术家称号,还凭借四张风格迥异的唱片荣膺法国《唱片》(Diapason)杂志的年度艺术家称号,更以西贝柳斯的音乐被颁西贝柳斯奖章,可谓是拿奖拿到手软,发言发到嘴酸。此外他也即将结束巴黎任期,去年出任日本NHK交响乐团首席指挥一职。此次,他便刚在日本指挥了此曲,在折返巴黎前驻足上海,与上海交响乐团合作,温故而知新。上海交响乐团是帕沃·雅尔维指挥过的唯一一支中国乐团,足见他对这支乐团的喜爱。此番他使用了由骑熊人收购捷克出版商Editio Supraphon后最新出版的《我的祖国》校勘版总谱。

这首六乐章的交响诗其实更接近民族乐派擅长的传奇(saga)写法,比如西贝柳斯笔下的《卡列瓦拉》和《列敏凯宁》,而不是理查·施特劳斯的交响诗《英雄的生涯》。但雅尔维还是为音乐赋予了较为厚重严肃的音响特色,起降也更为直截了当。这一部分源于帕沃·雅尔维对德奥作品的偏爱,一部分也是铜管造成。第一乐章《维谢赫拉德》开头,伴随着有节奏的弦乐如云间漫步般流出,铜管迟缓厚重的吹奏倒是为音乐增添了许些喜剧成色。待到耳熟能详的《沃尔塔瓦河》出现后,此情况才稍有变化。从涓涓溪流到江面开阔,也许只有鲍罗丁的《在中亚西亚草原上》才拥有如此由远到近,由虚到实的情景描绘。宽广的不仅仅是流经布拉格的河面,也有作品抒达的捷克民族主义情结,这些都在帕沃·雅尔维的棒下传神。他双脚夹紧的指挥动作加上上半身的晃动旋转,很像漫画里上了发条的人偶模仿马勒指挥的模样。在经过四五两个乐章的情感压抑后,末乐章的音乐又如烟花一样迸发出绚丽颜色。

一如既往,上海交响乐团的木管声部在乐团中大放异彩。这是我时隔近半年左右再度聆听这支乐团的现场,上一次还是作曲家朱践耳的专场音乐会。长笛声部妙笔生花的演奏带出并撑起了整部乐曲中波光粼粼的音色,两位演奏员一唱一和的应答就像名贵的法国香水一样始终漂浮在音乐厅的空气中。乐曲开头竖琴的拨奏则一反这件乐器带给人温柔似水的感觉,显得柔中带刚,毫不妥协。

出于保持音乐会的完整性,指挥家没有加演,而是到大堂卖力地为粉丝签名。鉴于网络下载愈加昌盛,指挥家曾笑言愿意在U盘或者硬盘上签字。可惜现场除节目单和唱片外未见其他签名载体。下次再见到他,我定要一试。
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Paavo Järvi reveals new season of NHKSO

Gramophone.com
Rudolph Tang
26.02.2016
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The Estonian conductor Paavo Järvi made a slam dunk in 2015 as Person of the Year by both the Gramophone magazine and the French publication Diapason. We also caught him last summer in Pärnu, Estonia for the annual Pärnu Music Festival/Järvi Music Academy.

On his way back to Paris from Tokyo where he just launched the first season as the principal conductor of NHK Symphony Orchestra, we caught him again in Shanghai yesterday. Here Mr Järvi will conduct Smetana’s Má vlast with Shanghai Symphony Orchestra tomorrow at Shanghai Symphony Hall. Shanghai Symphony Orchestra is still the sole orchestra from China that he has conducted. He also shares fond memories when first conducted the orchestra two years ago on New Year’s Eve.

During our brief conversation Mr Järvi exclusively revealed to us his plan for the new season of NHKSO, hailed by some as the best orchestra in East Asia. Highlights of the 2016-17 season, which will be officially announced shortly, include an intense European tour scheduled in 2017 Spring. The tour will be led by the Mastro himself and covers important cities and halls in Vienna, Amsterdam, London, Paris and Berlin. Some of the details have already been announced by local concert organizers, including its staging at the International Orchestra Series 2016/17 at the South Bank Centre. Unfortunately none of the orchestra from China has performed at the series. Another highlight is a Mahler symphony cycle after NHKSO’s much acclaimed Richard Strauss series this season.

NHK Symphony Orchestra celebrates its 90th anniversary this year so we look forward to a grand seasonOF CELEBRATION together with its resident hall the Suntory Hall which is celebrating its 30th anniversary this year. Meanwhile, the Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, also based in Tokyo, has just announced its 2016-17 season this week. Here are some highlights including a rare concerto revival by Ivo Pogorelich.

http://www.gramophone.com.cn/?p=2862