Thursday, April 17, 2014

Bremen


Dirigent Paavo Järvi : "Paralysiert vor Angst"

Südwest Presse
BURKHARD SCHÄFER
14 April 2014

Der Dirigent Paavo Järvi ist der Spross einer estnischen Musikerdynastie und auf dem ganzen Erdball zuhause. Ein Gespräch über die Macht der Musik und Estlands Angst vor der russischen Politik.

Einer der profiliertesten Dirigenten seiner Generation: Der aus Estland stammende Amerikaner Paavo Järvi leitet seit 2010 das Orchestre de Paris. Hier dirigiert er den zu den größten und angesehensten Orchestern der Welt zählenden Musikkörper am 1. September 2011 in der Estonia Concert Hall in Tallinn. Foto: afp  

In welchem Alter war für Sie klar, dass Sie Musiker werden wollten?
PAAVO JÄRVI: Nicht nur Musiker! Von meinem vierten Lebensjahr an wusste ich, dass ich auch ein Dirigent werden wollte. Ich hatte zu dieser Zeit ja noch nicht mal eine wirkliche Idee davon, was ein Dirigent überhaupt macht. In diesem Alter hatte mein Wunsch nur damit zu tun, wie ich meinen Vater sah. Mit welcher Liebe und positiven Aufgeregtheit er über Musik sprach und mit ihr umging. Dazu hatte er eine Fähigkeit, diese Liebe zu vermitteln. Er sagte immer "hör da zu", oder "ist das nicht großartig?". Und als ich in das Alter kam, in dem ich darüber nachdenken konnte, was mein Berufswunsch ist, war für mich klar, dass ich immer das Gleiche sein wollte wie er.
Wie lange haben Sie in Ihrer Heimat Estland gelebt?
JÄRVI: Ich bin dort aufgewachsen bis zum Alter von 17 Jahren. Das war während der Zeit der sowjetischen Besatzung.
Haben Sie unter den russischen Besatzern gelitten?
JÄRVI: Ehrlich gesagt, zu dieser Zeit - wir haben Estland 1980 verlassen - war ich noch ein Jugendlicher. Ich bin 1962 geboren. Ich war ein Student in der späten Breschnew-Ära, und diese Art von Repressionen, von denen man aus der Stalin-Zeit noch hörte, existierten zu diesem Zeitpunkt nicht mehr. Aber die basalen sowjetischen Werte waren natürlich noch da. Die Grenzen waren geschlossen, die Sprache war unterdrückt, die Medien waren kontrolliert. All diese Dinge eines totalitären Regimes waren tagtäglich lebendig - das, was wir jetzt in einer wachsenden Anzahl von Staaten wieder sehen.
Haben Sie Angst vor der Krim-Krise? Haben die Balten Angst?
JÄRVI: Angst ist gar nicht das richtige Wort. Sie sind in Schrecken versetzt, sie sind direkt paralysiert vor Angst. Und dies aus zwei Gründen. Erstens: Die Realität, die in der Ukraine und auf der Krim ihren Lauf nimmt. Zweitens: Die Ex-Sowjetländer realisieren nun in großem Maße - ich möchte nicht das Wort Desillusionierung benutzen -, dass die westlichen, demokratischen Werte nicht wirklich auf allen Gebieten existieren. Sie merken, dass sie keinen Schutzschild besitzen. Sie dachten, die westliche Welt würde sie schützen und nun müssen sie erkennen, dass dies gar nicht der Fall ist. Und so herrscht eine spezielle Atmosphäre der Angst, in der sie wahrnehmen, dass sie in Gefahr schweben und dass man auf die Alliierten nicht zählen kann.
Vor 25 Jahren schafften die Esten, Letten und Litauer die singende Revolution. War und ist das die eigentliche "Waffe" der Balten?
JÄRVI: Auf alle Fälle! Und das war eines der unglaublichsten und wundervollsten Geschehnisse unserer Region, dass es die Musik und das Singen waren, die uns geschützt und vereint haben. Wenn man zurückschaut, ist es unglaublich symbolisch. Zu der damaligen Zeit war unser baltisches Gebiet, das eine Ex-Sowjet-Region ist, in dieser Sache geistig vereinigt und hat nicht mehr an eine autokratische Diktatur geglaubt. Und nun, 25 Jahre später, hast du eine Situation, wo Russland wieder in Länder einmarschiert. Und die Leute im Westen würden dazu sagen, ach nein, das wird niemals passieren, das ist eine andere Welt. Und wir alle wollen glauben, dass das wahr ist, aber ich fürchte, das ist es nicht.
Die aus der ehemaligen Sowjetunion stammende Komponistin Sofia Gubaidulina wünschte sich nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion eine Verbrüderung. Ein Wunsch, der bei den baltischen Musikern mit Skepsis gesehen wird.
JÄRVI: Ich bin mir sicher, wenn Sofia Gubaidulina sagt, "ich wünsche mir, dass wir alle Freunde und Brüder sind", dann meint sie nicht, dass wir ein Teil des großen russischen Reiches sein sollen. Gubaidulina ist nicht russisch, sie ist tartarisch. Es ist wirklich eine absolut verständliche Wunschvorstellung eines Menschen, besonders eines Künstlers, so nah wie möglich mit den Leuten seiner Region geistig verbunden sein zu wollen und im Endeffekt nicht nur in seinem Umfeld, sondern überall auf dem Globus. Aber diese Reaktion der restlichen Welt hat enorm mit der Angst vor russischer Okkupation zu tun. Denn sowohl die russische ideologische Besatzung als auch die imperialistische Okkupation waren ein Albtraum für alle russischen Nachbarn. Meine Mutter ist Russin, ich liebe Russen. Ich mag russische Musiker, ich habe mehr russische Musiker-Freunde als andere. Mein Problem waren niemals die Russen oder die russische Kultur. Das russische imperialistische Denken ist es, das mich bestürzt.
Was beunruhigt Sie am meisten?
JÄRVI: Wenn auf diese Art ungedeckte Kräfte in ein anderes Land gehen und dort ein Referendum erzwingen, hat das nichts zu tun mit den Wurzeln des großen russischen Reichs. Das ist das beste Beispiel für KGB-Taktiken, benutzt in einer naiven westlichen Welt. Die beobachten, diskutieren und meinen, sie müssten Meetings abhalten. Das ist eine typische westliche Reaktion, und da ich nun selbst seit Jahren ein Westbewohner bin, kann ich beide Seiten nachvollziehen. Ich weiß aber auch, wie diese Art der Naivität von Putin benutzt werden kann, um das alles durchzusetzen, was er will. Auf der anderen Seite sehe ich, wie Syrien sich selbst killt und in Afrika töten sich die Leute gegenseitig - wir haben diese völlig kranke Welt. Haben wir irgendetwas aus der Geschichte der Menschheit gelernt? Nein! Alles geht nur um Machtspiele, Gewalt und finanzielle Interessen. Das ist enttäuschend.

http://m.swp.de/ulm/nachrichten/kultur/Dirigent-Paavo-Jaervi-Paralysiert-vor-Angst;art4308,2559888

Monday, April 14, 2014

Wednesday, April 09, 2014

Paavo Jarvi Jorg Widmann: Armonica (Pan Classics)

Independent.co.uk
Andy Gill
22/03/2013
Paavo Järvi is one of the busiest contemporary conductors, working here with the Frankfurt Radio Symphony Orchestra on  a programme combining three pieces by Jorg Widmann with complementary works by Mauricio Kagel, Beat Furrer and Peter Ruzicka. The latter’s “Clouds” is an accumulation of sonic droplets and mist into a torrential downpour, while Kagel’s Etude No 3 offers a Stravinskian cacophony of horns. But it’s Widmann’s title track that stands out: inspired by Mozart’s interest in the glass harmonica,  it features a blend of strings, accordion and tuned percussion emulating that instrument’s long, keening tones, everything shaped “lightly and vitreously... like a musical suspension of gravity”,  as Widmann describes it.
****
http://www.independent.co.uk/arts-entertainment/classical/reviews/classical-album-reviews-paavo-jarvi-the-juilliard-string-quartet-carolyn-sampson-9205278.html

Orchestre de Paris, Paavo Järvi et Radu Lupu à la Salle Pleyel

Gobuz.com
André Tubeuf
03/04/2014

Header_Lupu (2)
(DR)
On tenait à entendre l’Orchestre de Paris dans la même salle, lui aussi dans une grande symphonie, deux jours seulement après le choc du Concertgebouw à Pleyel dans Brahms et Bruckner. Première constatation : la sonorité de Paris s’épanouit plus naturellement dans les volumes et les matériaux de Pleyel où le Concertgebouw semble à la recherche de quelque ampleur (ou pli d’aisance) de plus pour respirer et s’épanouir à l’aise, quelque chose de rêche pouvant en venir à sa sonorité. Seconde constatation : il y a désormais dans les cordes de Paris un possible moelleux, un fondu en même temps qu’une scintillation qu’on n’aurait osé espérer il y a quelques saisons. Cela s’est vu dans le Langsamer Satz de Webern (bien inutilement lénifié pour orchestre à cordes) et, beaucoup plus utilement, dans le Ruhevoll de la Quatrième de Mahler, d’emblée magiquement illuminé par le soyeux des cordes ; et de la façon sans doute la plus significative, par la qualité chambriste exemplaire avec laquelle l’Orchestre et son soliste se sont entendus dans le largo du Premier concerto de Beethoven, de bout en bout joué par Radu Lupu avec une simplicité, un détachement, ce qu’on pourrait croire une désinvolture apparente : et une sonorité, un génie du toucher simplement venus des dieux. Le tact de Paavo Järvi de bout en bout d’un programme aussi complexe et contrasté, atteignait ici à son mieux.
(DR)
(DR)

S’il y a une troisième constatation, c’est qu’une tradition, une bouteille, ça demande quand même des années, pour ne pas dire des dizaines d’années. Orchestre jeune, Paris sait être chez lui dans tout, ce qui en somme est sa mission, il n’a pas de patrimoine spécifique à défendre (ou alors bien étroit). Mais certaines musiques voient leur sonorité, mais d’abord leur approche, changée aux mains d’un orchestre où année après année le fil se passe et se transmet, et un tissu orchestral arrive à sa plénitude. Dans ce plus discret (et en apparence anodin, avec son prétexte enfantin) des Mahler, l’Orchestre de Paris est encore à la recherche d’une continuité du son ; en sorte que les accidents d’itinéraire, toujours voyants chez Mahler (et plus d’une fois vedettes de la narration) mais volontairement plus effacés dans cette Quatrième, laissent parler le flux, si on peut dire. Que le lisse (ou le rêve, ou la vision) intègre ruptures, brefs sauts dynamiques, ce qui pourrait secouer, faire contraste, accidenter le parcours (aux yeux de beaucoup, le rendre par là plus intéressant). D’attaque, dès les premiers grelots, on a vu l’Orchestre à la recherche de sa propre balance sonore. Vite établie, elle a ensuite permis un vrai parcours comme une coulée avec, notamment en début de Ruhevoll, une qualité étale, scintillante et illuminée qu’on n’osait pas attendre.
(DR)
(DR)
Mlle Dragojevic s’est habillée en petite sirène pour nous chanter La Vie au Ciel du 4e mouvement. Elle phrase Mahler, et elle l’articule, deux choses bien différentes, dont elle s’acquitte aussi bien. L’écriture de ce lied n’est pas si tendue qu’elle exige une tessiture à l’exclusion d’une autre. Va donc pour mezzo. Mais c’est un fait que dans les moments les plus graves que la soliste ait à chanter, l’argentin du timbre passe mieux avec les instruments fournis de Mahler que la sonorité plus neutre de la mezzo, cette mezzo en tout cas, à ces moments-là, et qu’alors les mots, tout simplement, sont mangés par les instruments. Bruno Walter avait ses raisons pour préférer ici les Ivogün ou Schöne ou Novotna — des sopranos, mais d’abord des timbres. Les très bonnes qualités passe-partout de Mlle Dragojevic ne sont pas marquantes au point de faire oublier cet inconvénient-là, et ce qui vient d’un rien criard à l’aigu, là où celui-ci pourrait flotter…
http://blogs.qobuz.com/andretubeuf/2014/04/03/orchestre-de-paris-paavo-jarvi-et-radu-lupu-a-la-salle-pleyel/

Le magicien Radu Lupu enchante une soirée où l’Orchestre de Paris et Paavo Järvi ont séduit par la beauté plastique de leur interprétation mais suscité des réserves dans leur conception de la Symphonie n° 4 de Mahler

Brunoserrou.blogspot
Bruno Serrou
04/04/2014

Radu Lupu. Photo : (c) Orchestre de Paris

Concerto de rêve hier, Salle Pleyel, offert par un Radu Lupu incroyable d’aisance et de facilité qui a réussi à éblouir dans une œuvre tellement jouée qu’il nous semble la connaître par cœur. Rien qu’à l’Orchestre de Paris, il a été programmé une vingtaine de fois en quarante-trois ans, dont deux avec Radu Lupu. Le Concerto pour piano et orchestre n° 1 en ut majeur op. 15 de Beethoven est, il est vrai, de ces œuvres dont on ne se lasse pas et qui permettent des approches sans cesse renouvelées. Pour son troisième essai, le pianiste roumain a médusé le public de Pleyel. Installé le dos profondément calé contre le dossier de sa chaise, les bras tendus loin du cor sur le clavier, l’air de ne pas y toucher, les doigts voltigeant sur les touches, le pianiste roumain est comme en apesanteur. Il ne joue pas, il est la musique-même. Le regard voyage vers les notes à atteindre d’un air détaché, va et vient entre les instruments solistes de l’orchestre avec lesquels il dialogue, comme le somptueux chant de la clarinette dextrement tenue par Pascal Moraguès, le chef et le piano. Extraordinairement maître de lui, Lupu n’a jamais la tête dans le clavier, son toucher est immatériel, le jeu d’une agilité déconcertante est comme détaché de toute technique pianistique, et il en émane un son façonné par un prestidigitateur. A côté, les autres pianistes sont comme des tâcherons qui mettent les mains dans le cambouis. 
Paavo Järvi et Radu Lupu dans les coulisses de la Salle Pleyel. Photo : (c) Orchestre de Paris
Après une onctueuse introduction, l’Orchestre de Paris et Paavo Järvi ont tissé un beau velours à Radu Lupu, après que les cordes se soient échauffées dans le Langsamer Satz (Mouvement lent) pour quatuor à cordes d’Anton Webern arrangé sans génie par le chef américain Gerard Schwarz. En bis, Lupu a retrouvé son cher Robert Schumann, en donnant un virevoltant Oiseau prophète, septième des Waldszenen op. 82.
Gustav Mahler en 1906. Photo : DR
En seconde partie, Paavo Järvi a offert une Symphonie n° 4 en sol majeur (1899-1901) de Gustav Mahler fine, chatoyante, fort bien structurée, l’Orchestre de Paris exaltant des sonorités moelleuses et fruitées (un remarquable Roland Daugareil dans ses multiples solos que la partition lui réserve, notamment dans le deuxième mouvement où son jeu était bien dans l’esprit du violoneux voulu par Mahler, un brillant André Cazalet au cor solo, un infaillible Frédéric Mellardi à la trompette, un enthousiaste Giorgio Mandolesi au basson), dirigée avec un sens du détail d’une grande acuité au service de la globalité du discours. Comme s’il voulait goûter à satiété les qualités de la phalange dont il est le patron, Järvi a excessivement réfréné les tempi dans les deux mouvements initiaux, surtout dans le deuxième, qui atteint la même durée que le premier, au point que les deux associés ont dépassé la demi-heure, tandis que l’ensemble de la symphonie a dépassé l’heure au lieu des cinquante-quatre minutes prévues. En revanche, le Ruhevoll est apparu de toute beauté, expressif et objectif à la fois, là où tant de chefs se font empesés et larmoyants, ce qui n’a pas empêché l’angoisse et le trouble de poindre, tandis que les cuivres ont instauré un sentiment d’ivresse qui a saisi d’effroi. Le finale a la chaleur, la grâce et la sérénité du paradis chanté avec une simplicité par la mezzo-soprano suédoise Katija Dragojevic dont la voix est cependant apparue trop charnue pour une partie écrite pour une soprano au timbre désincarné.

http://brunoserrou.blogspot.fr/

Thursday, April 03, 2014

Järvi festivalile tuleb klaverivirtuoos Alexander Toradze

Err.ee
Tiiu Laks
02/04/2014
14.-20. juulini toimuva Rahvesuvahelisele Pärnu Muusikafestivali Järvi Akadeemia kuulsate muusikute nimekirja lisandub rahvusvaheliselt väga kõrgelt hinnatud pianist Alexander Toradze.
Alexander Toradze esineb 15. juulil Pärnu Kontserdimajas, mil laval on ka Riga Sinfonietta ning dirigeerib Paavo Järvi. Esitusele tuleb Dmitri Šostakovitši 1. klaverikontsert.
Alexander Toradze on romantilise klaverirepertuaari meisterlik virtuoos. Teda iseloomustab teoste ebatavaline tõlgendus, sügavalt poeetiline lüürilisus ja intensiivselt emotsionaalne ja kaasahaarav esituslaad. Oma tegevusega on tal põhjust ennast pidada vene suurte pianistide liini jätkajaks.
Hiljuti on Toradze teinud koostööd näiteks Rootsi Raadio Sümfooniaorkestri, Tšehhi Filharmoonikute, Orchestre National de France’i, Pacificu, Montreali ja Londoni Sümfooniaorkestritega, BBC ja Dresdeni Filharmoonikutega,Toronto, Seattle’i Sümfooniaorkestritega ning Londoni Filharmoonikutega. 2012. aastal andsid plaadifirma Pan ja Hessischer Ringhääling välja kõrgelt hinnatud albumi, millel Toradze esitab Šostakovitši Klaverikontserte koostöös Frankfurdi Raadio Sümfooniaorkestri ning dirigent Paavo Järviga.
Toradze salvestus Prokofjevi Klaverikontsertidest koostöös Marinski teatri orkestri ja dirigent Valeri Gergijeviga on leidnud kriitikute poolt tunnustatud äramärkimist. Rahvusvaheline ajakiri Piano Quarterly hindas Toradze Prokofjevi Kolmanda klaverikontserdi interpretatsiooni 70 valitud albumi seas ajalooliselt parimaks salvestuseks. Tunnustatud salvestuste seas on veel Skrjabini “Prometheus” koostöös Marinski orkestri ja dirigent Valeri Gergijeviga ning Angel/EMI plaadifirma all ilmunud sooloalbum, millel kõlavad Mussorski, Stravinski, Raveli ja Prokofjevi teosed.
Toradze esineb regulaarselt mitmetel suvefestivalidel, sealhulgas Salzburgis, Peterburi Valgetel öödel, Londoni BBC PROMSi kontsertidel, Edinburghʼis, Rotterdamis, Mikkelis, Saratogas ja Ravinias.
Toradze on sündinud 1952. aastal Tbilisis Gruusias. Ta on lõpetanud Moskva Tšaikovski nimelise konservatooriumi, kus ta ka professoriks sai. 1983. aastal asus ta alaliselt elama USA-sse. 1991. aastal määrati ta Indiana South Bendi ülikooli Martin Endowedi klaveri õppetooli professoriks, kus ta pani aluse unikaalsete meetoditega õpikeskkonnale. Toradze klaveristuudio rahvuseline liikmeskond on pälvinud kriitikute positiivset tähelepanu.
Toimetas
Tiiu Laks
http://kultuur.err.ee/v/muusika/73ad8094-6379-4f92-a82a-c9f88e04a72c

Pärnus annab kontserdi Gruusia klaverivirtuoos Alexander Toradze

Delfi.ee
02/04/2014
14.-20. juulini toimuva Pärnu Muusikafestival Järvi Akadeemia kuulsate muusikute nimekirja lisandus rahvusvaheliselt väga kõrgelt hinnatud pianist Alexander Toradze.
Toradze esineb 15. juulil Pärnu Kontserdimajas, mil laval on ka Riga Sinfonietta ning dirigeerib Paavo Järvi. Esitusele tuleb Dmitri Šostakovitši 1. klaverikontsert.

Alexander Toradze on romantilise klaverirepertuaari meisterlik virtuoos. Teda iseloomustab teoste ebatavaline tõlgendus, sügavalt poeetiline lüürilisus ja intensiivselt emotsionaalne ja kaasahaarav esituslaad. Oma tegevusega on tal põhjust ennast pidada vene suurte pianistide liini jätkajaks.
Hiljuti on Toradze teinud koostööd näiteks Rootsi Raadio Sümfooniaorkestri, Tšehhi Filharmoonikute, Orchestre National de France’i, Pacificu, Montreali ja Londoni Sümfooniaorkestritega, BBC ja Dresdeni Filharmoonikutega,Toronto, Seattle’i Sümfooniaorkestritega ning Londoni Filharmoonikutega. 2012. aastal andsid plaadifirma Pan ja Hessischer Ringhääling välja kõrgelt hinnatud albumi, millel Toradze esitab Šostakovitši Klaverikontserte koostöös Frankfurdi Raadio Sümfooniaorkestri ning dirigent Paavo Järviga.
Toradze salvestus Prokofjevi Klaverikontsertidest koostöös Marinski teatri orkestri ja dirigent Valeri Gergijeviga on leidnud kriitikute poolt tunnustatud äramärkimist. Rahvusvaheline ajakiri Piano Quarterly hindas Toradze Prokofjevi Kolmanda klaverikontserdi interpretatsiooni 70 valitud albumi seas ajalooliselt parimaks salvestuseks.
Õnnestunud salvestuste seas on veel Skrjabini “Prometheus” koostöös Marinski orkestri ja dirigent Valeri Gergijeviga ning Angel/EMI plaadifirma all ilmunud sooloalbum, millel kõlavad Mussorski, Stravinski, Raveli ja Prokofjevi teosed.
Toradze esineb regulaarselt mitmetel suvefestivalidel, sealhulgas Salzburgis, Peterburi Valgetel öödel, Londoni BBC PROMSi kontsertidel, Edinburghʼis, Rotterdamis, Mikkelis, Saratogas ja Ravinias.
Toradze on sündinud 1952. aastal Tbilisis Gruusias. Toradze on lõpetanud Moskva Tšaikovski nim. Konservatooriumi ning sai seal peagi professoriks. 1983. aastal asus ta alaliselt elama USAsse. 1991. aastal määrati ta Indiana South Bendi ülikooli Martin Endowedi klaveri õppetooli professoriks, kus ta pani aluse unikaalsete meetoditega õpikeskkonnale. Toradze klaveristuudio rahvuseline liikmeskond on pälvinud kriitikute tähelepanu rahvusvahelisel tasemel.


http://publik.delfi.ee/news/muusika/parnus-annab-kontserdi-gruusia-klaverivirtuoos-alexander-toradze.d?id=68365437

Pärnu Muusikafestival Järvi Akadeemia toob Eestisse pianist Alexander Toradze

Muusikaelu.ee
 2.apill 2014

14.-20. juulini toimuva Pärnu Muusikafestival Järvi Akadeemia kuulsate muusikute nimekirja lisandub rahvusvaheliselt väga kõrgelt hinnatud pianist Alexander Toradze. Toradze esineb 15. juulil Pärnu Kontserdimajas, mil laval on ka Riga Sinfonietta ning dirigeerib Paavo Järvi. Esitusele tuleb Dmitri Šostakovitši 1. klaverikontsert.
Alexander Toradze on romantilise klaverirepertuaari meisterlik virtuoos. Teda iseloomustab teoste ebatavaline tõlgendus, sügavalt poeetiline lüürilisus ja intensiivselt emotsionaalne ja kaasahaarav esituslaad.  Oma tegevusega on tal põhjust ennast pidada vene suurte pianistide liini jätkajaks.
Hiljuti on Toradze teinud koostööd näiteks Rootsi Raadio Sümfooniaorkestri, Tšehhi Filharmoonikute, Orchestre National de France’i, Pacificu, Montreali ja Londoni Sümfooniaorkestritega, BBC ja Dresdeni Filharmoonikutega,Toronto, Seattle’i Sümfooniaorkestritega ning Londoni Filharmoonikutega. 2012. aastal andsid plaadifirma Pan ja Hessischer Ringhääling välja kõrgelt hinnatud albumi, millel Toradze esitab Šostakovitši Klaverikontserte koostöös Frankfurdi Raadio Sümfooniaorkestri ning dirigent Paavo Järviga.
Toradze salvestus Prokofjevi Klaverikontsertidest koostöös Marinski teatri orkestri ja dirigent Valeri Gergijeviga on leidnud kriitikute poolt tunnustatud äramärkimist. Rahvusvaheline ajakiri Piano Quarterly hindas Toradze Prokofjevi Kolmanda klaverikontserdi interpretatsiooni 70 valitud albumi seas ajalooliselt parimaks salvestuseks. Õnnestunud salvestuste seas on veel Skrjabini “Prometheus” koostöös Marinski orkestri ja dirigent Valeri Gergijeviga ning Angel/EMI plaadifirma all ilmunud sooloalbum, millel kõlavad Mussorski, Stravinski, Raveli ja Prokofjevi teosed.
Toradze esineb regulaarselt mitmetel suvefestivalidel, sealhulgas Salzburgis, Peterburi Valgetel öödel, Londoni BBC PROMSi kontsertidel, Edinburghʼis, Rotterdamis, Mikkelis, Saratogas ja Ravinias.
Toradze on sündinud 1952. aastal Tbilisis Gruusias. Toradze on lõpetanud Moskva Tšaikovski nim. Konservatooriumi ning sai seal peagi professoriks. 1983. aastal asus ta alaliselt elama USAsse. 1991. aastal määrati ta Indiana South Bendi ülikooli Martin Endowedi klaveri õppetooli professoriks, kus ta pani aluse unikaalsete meetoditega õpikeskkonnale. Toradze klaveristuudio rahvuseline liikmeskond on pälvinud kriitikute tähelepanu rahvusvahelisel tasemel.
Piletid on müügil! 10. aprillini saab festivali passi soetada 60 euro eest.
AlexanderToradzePaavoJarvi0©Jean-ChristopheUhl
http://muusikaelu.ee/parnu-muusikafestival-jarvi-akadeemia-toob-eestisse-pianist-alexander-toradze/

Wednesday, April 02, 2014

Monday, March 31, 2014

Sternstunden mit Hilary Hahn und Paavo Järvi im Konzert in der Tonhalle Düsseldorf – gleichzeitig die musikalische Wiederentdeckung einer lebendigen Brahms-Bruckner-Zeitgenossenschaft



erpery.wordpress.com
Peter E. Rytz
24.03.2014

Einmal im Jahr werden die Sternzeichen-Konzerte in der Tonhalle Düsseldorf mit tatkräftiger Unterstützung der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Tonhalle Düsseldorf e.V. zu Sternstunden des Konzertprogramms veredelt. Mit dem diesjährigen Konzert am Sonntag gaben sich mit Hilary Hahn und Paavo Järvi Künstler die Ehre, die zu den herausragendsten Persönlichkeiten des heutigen Musiklebens zählen.
Dem aufmerksamen Beobachter blieb dabei nicht verborgen, dass der damit verbundene Status Very Interesting People auch einen besonderen Sicherheitspreis, respektive Sicherheitsbedarf hat. Dass Hilary Hahn nach ihrem triumphal umjubelten Konzert für Violine und Orchester D-Dur opp. 77 von Johannes Brahms in der Pause CDs, Eintrittskarten und Programme signierte und viele Begeisterte eine große Schlange vor ihrem Tisch bildeten, und dass das alles, durch Sicherheitskräfte abgesichert, nur so in geordneten Bahnen ablaufen kann, war klar. Dass aber ein Bodyguard Hilary Hahn zu ihrem Konzert bis auf die Bühne begleitete, um sich anschließend seitlich der ersten Parkett-Reihen auf einem Stuhl sitzend mit hoher Aufmerksamkeit dem Verhalten des Publikum zu widmen, war zumindest für den Verfasser dieser Zeilen eine erstmalige Erfahrung.
So auch als Konzertbesucher in einem inzwischen alle Lebensbereiche umfassenden Sicherheitssystem einjustiert, dauerte es einen Moment um die eigene Aufmerksamkeit dem Eigentlichen des Konzertabends zu zuwenden. Und das ist in einem Konzerthaus wie der Tonhalle Düsseldorf immer noch die Musik.
Auch wenn viele gekommen waren, um Hahn spielen zu sehen, tat sie jedenfalls nichts dazu, mögliche einseitige Erwartungen zu bedienen. Ihrem Spiel, bei dem man den Eindruck haben konnte, jeder Ton käme geradewegs und direkt aus dem Orpheus-Universum idealistisch aufgebauter Harmonien, eine weitere Eloge anzufügen, hieße Eulen nach Athen zu tragen.
Das Außergewöhnliche an diesem Konzert war eine wunderbare Harmonie zwischen dem aufmerksam Hilary Hahns Violinspiel beobachtend begleitenden sowie mit wenigen zurückhaltenden Gesten dirigierenden Paavo Järvi, der ihr mit dem von ihm über Jahre als Chefdirigenten geprägtem HR-Sinfonieorchester einen Klang-Teppich ausrollte, auf dem sie in tänzerischer Anmut ihrer Violine jenen kunstvoll verschränkten Brahms-Melos entlockte. Järvi und Hahn spielten nicht nur eines der seit seiner Uraufführung 1879 in Wien populärsten Violin-Konzerte. Sie zelebrierten eine Musik-Partnerschaft, die im vollen Vertrauen und Wissen um einen gemeinsamen Resonanzboden des musikalischen Ausdrucks 38 Minuten eine Schicksalsgemeinschaft von geradezu emphatischer Undingtheit bildete.
Hilary Hahn – modonnenhaft und zugleich in mädchenhafter fraulicher Anmutung – ist zweifellos auf dem Zenit ihres Könnens angekommen.
Schon vor vier Jahren resümierte Die Zeit anhand eines Interviews mit ihr: Aus dem Geigenwunderkind Hilary Hahn ist eine erwachsene Künstlerin geworden. Erwachsenwerden muss nicht gleichzeitig ein Erwachsensein bedeuten. Dass das bei ihr aufgeht, davon konnte sich das Publikum in der Tonhalle Düsseldorf gestern überzeugen. Mit ihrer Zugabe der Courante aus der Partita III E-Dur, BWV 1006 von Johann Sebastian Bach demonstrierte sie noch eine weitere Seite ihres eindrucksvollen Violinspiels. Ihre auch auf CD eingespielten Partitas für Violine solo lassen ihr Spiel besonders durchsichtig und plastisch hörbar werden.
Danach, sollte man meinen, hätte es Järvi schwer gehabt, um nach der perfekt gelungenen Balance zwischen virtuosem Anspruch der Violine und der sinfonischen Orchestermusik des Brahms-Konzerts mit der opulent dimensionierten Symphonie Nr. 3 d-Moll (Fassung von 1888/89) von Anton Bruckner die Konzentration von Orchester und Publikum zu fokussieren. Weit gefehlt!
Järvi ist ein Dirigent mit einer musikalisch äußerst selten zu erlebenden Imagination, die sich von seinem Pult aus in das Orchester wie Energieentladungen verströmt. Bruckner, ein Zeitgenosse Brahms von dem man allerdings den Eindruck haben könnte, er stamme von einem anderen Komponisten-Stern, umkreist in seinen Sinfonien wieder und wieder den Raum, ohne den Ausgang auf direktem Weg zu suchen. Seine Nähe und Fürsprache zu Richard Wagner, dem von ihm verehrten Meister der Dicht- und Tonkunst, stempelte ihn im Musikleben des 19.Jahrhunderts zu einem Kontrahenten von Brahms ab.
Diese musikkritisch tradierte Konzertprogramm-Dichotomie führte Järvi mit seiner Interpretation der 3.Bruckner-Sinfonie ab adsurdum. Man merkte ihm und dem HR-Sinfonieorchester an, das sie sich mit ihrem Bruckner auskennen. Seit geraumer Zeit sind sie dabei, eine Gesamteinspielung aller Bruckner-Sinfonien zu realisieren. Wunderbar zu hören, wie in großen Tutti-Bögen die Höhen und Täler, im Gehen unvermittelt zwischen Fortissimo und Pianissimo wechselnd, durchmessen werden.
Als die Sinfonie am Ende mit einem Brückenschlag zum Kopfsatz zurück geführt wird, sie mit dem kraftvolle Zitat des ersten Trompetensignals den Endpunkt markiert, war es, als hätte Paavo Järvi Brahms und Bruckner ihre musikalische Zeitgenossenschaft für manchen Zweifler gerade gerückt.

http://erpery.wordpress.com/2014/03/24/sternstunden-mit-hilary-hahn-und-paavo-jarvi-im-konzert-in-der-tonhalle-dusseldorf-gleichzeitig-die-musikalische-wiederentdeckung-einer-lebendigen-brahms-bruckner-zeitgenossenschaft/

Un Hindemith plus attachant que jamais

resmusica.com
Jean-Luc Caron
26/03/2014

(1895-1963) : Sonate op. 11 n° 4 pour alto et piano ; Sonate op. 25 n° 1 pour alto solo ; Der schwanendreher ; Trauermusik. Antoire Tamesti, alto ; Orchestre symphonique de la Radio de Francfort, dir. Paavo Järvi. 1 CD Naïve. Réf. : V 5329, code barre : 8 22186 05329 4. Enregistrement réalisé à la Hessischer Rundfunck, Sendesaal, Francfort (Allemagne) en décembre 2012, avril et septembre 2013. Notice trilingue : français, anglais, allemand. Durée : 67’

Le moins que l’on puisse avancer est que Hindemith ne bénéficie pas d’une grande attention de la part du public général. Son positionnement historique complique son classement précis, prisonnier de l’histoire de la musique entre un postromantisme mourant et usé et une modernité galopante dont les places d’honneur reviennent à d’autres. On jouera la facilité en précisant qu’il fut un des représentants du néoclassicisme mais ce vocable accepte tellement de choses !
Et puis, voici cet enregistrement extraordinaire bousculant tant de préjugés et de jugements à l’emporte-pièce, durablement agrippés à un  savoir succinct et rarement révisité. , merveilleux altiste, a laissé pour son instrument d’inoubliables pages dont l’écoute oblige à reconsidérer leur auteur. Parvenir à écouter ces quatre œuvres en oubliant les mauvaises habitudes signalées supra, c’est se laisser guider vers une redécouverte des plus délectables.
La Sonate pour alto et piano (1919) décline un message délicat, euphonique, d’un splendide équilibre, donnant sans tarder l’envie d’une réécoute. Il faut céder à la tentation ! La Sonate pour alto seul (1922) se classe directement parmi les musiques les plus remarquables et attachantes d’un genre aussi méconnu que déprécié. Daté de 1935, une année après la création du célèbre Mathis le peintre dirigé par Wilhelm Furtwängler, grand défenseur d’Hindemith, même face aux nazis, Der Schwanendreher, un concerto pour alto et petit orchestre sur d’anciens chants populaires, s’écoute aisément et ne doit pas effaroucher. D’autant que l’Orchestre symphonique de la Radio de Francfort et son chef Paavo Järvi accompagnent parfaitement l’altiste , merveilleux musicien sur qui repose largement la réussite indéniable de cette anthologie. L’écoute s’achève avec Trauermusik, une marche funèbre de 1936, intense de recueillement et de haute tenue dont l’objectivité supposée n’étouffe jamais l’harmonie foncière.
Encore félicitations appuyées à Antoire Tamestit qui signe là une lecture destinée à se classer durablement au sommet de la discographie.
http://www.resmusica.com/2014/03/26/un-hindemith-plus-attachant-que-jamais/

Hilary Hahn İş Sanat İzleyicisini Bir Kez Daha Büyüledi

Sondakika.com
Haber Yayın Tarihi
29/03/2014

Hilary Hahn İş Sanat İzleyicisini Bir Kez Daha Büyüledi,
Hilary Hahn, Şef Paavo Järvi yönetimindeki Frankfurt Radyo Senfoni Orkestrası eşliğinde İş Sanat'ta muhteşem bir konser verdi.
İki Grammy Ödüllü keman virtüözü Hilary Hahn İş Sanat izleyicisini bir kez daha büyüledi
Geçtiğimiz sezon verdiği muhteşem resital ile İş Sanat'ın unutulmaz konserlerinden birine imza atan Hilary Hahn, bu kez şef Paavo Järvi yönetimindeki Frankfurt Radyo Senfoni Orkestrası eşliğinde verdiği konserle izleyiciyi büyüledi.
2001 ve 2008 yıllarında Grammy'de "Orkestra Eşliğinde En İyi Solo Performans" ödüllerinin yanı sıra çok sayıda Diapason ödülünü kucaklamıştı. Tekniği, yorumu ve yeni müziğe bağlılığıyla zamanımızın en çok aranan müzisyenlerinden biri olarak nitelendirilen Hilary Hahn, konserde Brahms'ın Re majör Keman Konçertosu'nu seslendirdi. Müzikseverlerce dakikalarca ayakta alkışlanan sanatçı, Bach'ın iki No'lu Partitasından Sarabande ile bis yaptı.
Konserin ikinci yarısında, Avrupa'nın en seçkin orkestralarından biri olarak kabul edilen ve baroktan çağdaşa geniş repertuvarıyla dikkat çeken Frankfurt Radyo Senfoni Orkestrası, Bruckner'ın Re minör 3. Senfonisi'ni seslendirdi. Estonya asıllı şef Paavo Järvi yönetimindeki orkestra dinamik ve başarılı icrası ile izleyiciden büyük alkış aldı. İş Sanat izleyicisinin ısrarlı alkışlarına kayıtsız kalamayan orkestra, İstanbullu müzikseverlere Sibelius ile veda etti.
İş Sanat'ın büyük ilgi gören klasik müzik serisi, 1 ve 2 Nisan'da iki gece üst üste sahne alacak Macaristan Ulusal Filarmoni Orkestrası konseriyle devam edecek. Şef Zoltan Kocsis yönetimindeki orkestranın ilk geceki konserinde, Letonyalı ödüllü kemancı Baiba Skride da solist olarak sahne alacak.
http://www.sondakika.com/haber/haber-hilary-hahn-is-sanat-izleyicisini-bir-kez-daha-5841897/

VIRTUOSA DEL VIOLÍN FASCINA EN SU CONCIERTO EN ESTAMBUL

Trtspanish.com
28.03.2014

La violinista estadounidense Hilary Hahn fascinó a los auditorios en el concierto que ofreció en compañía de la Orquesta Sinfónica de la Radio de Fráncfort, encabezada por el jefe Paavo Järvi


La virtuosa estadounidense del violín Hilary Hahn, ganadora de dos premios Grammy, ofreció un concierto en el Centro Cultural İş Sanat.

Hilary Hahn, que realizó uno de los conciertos inolvidables en İş Sanat con su recital en la temporada pasada, fascinó a los auditorios en el concierto que ofreció en compañía de la Orquesta Sinfónica de la Radio de Fráncfort, encabezada por el jefe Paavo Järvi.

Hilary Hahn, calificada de uno de los músicos más buscados del tiempo con su técnica, interpretación y lealtad a la nueva música, interpretó el concierto para violín en re mayor de Johannes Brahms.

La artista, aplaudida a lo largo de minutos por los aficionados a la música, hizo un bis con Sarabande de la Segunda Partita de Bach.
Virtuosa del violín fascina en su concierto en Estambul

http://www.trtspanish.com/trtworld/es/newsDetail.aspx?HaberKodu=ae233e51-229c-4d73-aded-9bbcf3742ae8

Friday, March 28, 2014

Geigerin Hilary Hahn in der Tonhalle

Westdeutche Zeitung
Lars Wallerang
24/03/2014

Hilary Hahn und das HR-Orchester gastierten am Samstag unter der Leitung von Paavo Järvi in der Tonhalle.
Konzert
Aktuelle Fotos gestattet die Geigerin Hilary Hahn nicht, dafür spielt sie technisch umso brillanter. Allein emotionale Wärme fehlt ihrem Spiel.
Düsseldorf. Es ist ein bisschen wie im Märchen: Hilary Hahn (34), eine der besten Geigerinnen der Welt, erscheint in romantischer Gewandung, bestehend aus einem engen, hellen Oberteil mit goldenen Applikationen und einem buschig ausladenden schwarzen Schwanenfeder-Rock. Selbstbewusst schaut sie mit ihrem Porzellanpüppchen-Gesicht ins zahlreich erschienene Tonhallen-Publikum.
Der Verein der Freunde und Förderer der Tonhalle hatte ordentlich Geld in die Hand genommen, um das Konzert der Reihe „Sternstunden“ zu ermöglichen.
Hahns Spiel ist technisch perfekt, wirkt aber doch etwas unterkühlt
Das formidable HR-Sinfonieorchester steht unter Leitung seines Chefdirigenten Paavo Järvi – es beginnt mit einem der schönsten und bewegendsten Violinkonzerte des 19. Jahrhunderts, dem von Johannes Brahms. Die junge amerikanische Geigerin verbreitet ihren Zauber, dem bereits etwas Unwirkliches anhaftet.
Die enormen technischen Ansprüche des Brahms-Konzerts sind dem Hörer zwar bewusst, doch scheint deren Gefährlichkeit durch das souveräne Spiel von Hilary Hahn wie ausgeschaltet. Man weiß: Hahn wird nicht stolpern – und kann sich deshalb zurücklehnen um der unglaublichen Schönheit des Spiels zu lauschen. Alles klingt kostbar und edel. Kein Akzent wirkt übertrieben, kein Affekt aufgesetzt. Wenn mal ein Gefühl zum Ausdruck kommt, dann wirkt es echt. Das ist nicht mehr Gold, das ist Platin.
Doch könnte sich manch ein Hörer fragen, warum ihm angesichts dieser erlesenen Ästhetik nicht so recht das Herz aufgehen mag. Das liegt sicher an der geringen emotionalen Betriebstemperatur von Hahns Geigenspiel. Das alles wirkt zwar wunderbar wie Märchenmagie, doch scheint es der Zauber der Schneekönigin zu sein, der hier zum Zuge kommt.
Hilary Hahn ist geradezu bekannt für ein recht unterkühltes, strenges Spiel von marmorner Schönheit. Ihr zur Seite steht der passende Dirigent. Denn Paavo Järvi geht als Schneekönig unter den Pult-Stars durch. Auch er verzichtet auf emotionalen Überschwang und setzt auf glasklare Klangarchitektur ohne Schnörkel und Schnickschnack. Für den rauschenden Beifall bedankte sich die Geigerin mit einem ebenfalls formvollendeten Bach-Solo.
Bruckners Dritte Symphonie wirkt mit Doppel-Oktaven fast sakral
Nach der Pause spielt das Orchester Anton Bruckners Dritte Symphonie, ein Werk von kompromissloser Kantigkeit. Das Wiener Uraufführungspublikum soll im Jahr 1870 verständnislos auf die Richard Wagner gewidmete Symphonie reagiert haben, der wiederum die Trompeten-Führung beim wohlwollenden Blick auf die Partitur so interessant fand, dass er Bruckner fortan immer „die Trompete“ nannte. Die Klangwirkung mit ihren Doppel-Oktaven erinnert an eine Kirchenorgel.
Dadurch wirken viele Passagen sehr sakral. Paavo Järvi nimmt die Zügel recht straff, so dass die Strukturen klar herauskommen. Die tänzerischen Stellen, die an österreichische Ländler erinnern, dirigiert er mit viel Sinn fürs Burlesk-Rhythmische. Auch für Bruckner gibt es großen Beifall. Das Publikum wird mit Jean Sibelius’ melancholisch verschleiertem „Valse triste“ als Zugabe belohnt.

http://www.wz-newsline.de/mobile/lokales/duesseldorf/kultur/geigerin-hilary-hahn-in-der-tonhalle-1.1594049