Thursday, June 05, 2008

Paavo Järvi: A musical portrait


June 3, 2008/ 086tv

Paavo Järvi's musical portrait by Manfred Scheyko will be broadcast on hr-TV
June 22 @23.45 and June 29 @ 8h

Der Dirigent als Musiker: Paavo Järvi
Ein Film von Manfred Scheyko im hr-fernsehen

Paavo Järvi ist einer der meistbeschäftigten Dirigenten. Der zweifache Grammy-Preisträger ist in aller Welt als Gastdirigent gefragt und Chef von gleich drei renommierten Orchestern: des Cincinnati Symphony Orchestra, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und des hr-Sinfonieorchesters in Frankfurt. Das hr-fernsehen zeigt am Sonntag, 22. Juni, um 23.45 Uhr und am Sonntag, 29. Juni, um 8 Uhr ein 60-minütiges Porträt des leidenschaftlichen Musikers aus berühmter estnischer Dirigentenfamilie, der seit 1980 in den USA zu Hause ist.

Paavo Järvi versteht sich nicht als „Magier am Pult", sondern als „Musiker unter Musikern". Er ist ein Dirigent, der versucht, „jedes musikalische Detail als ein menschliches Gefühl spielen zu lassen". Er hat die seltene Gabe, über Musik und Musikmachen so fesselnd zu erzählen, dass ihm auch Menschen gerne zuhören, die sich für Musik eigentlich nicht interessieren. Der Film dokumentiert die Arbeit des Esten in Proben, in Konzerten und auf Tourneen, von Cincinnati bis Tokio, von Straßburg bis Tallinn. Paavo Järvi erzählt über seine Jugend in Estland, wie er schon als Kleinkind durch seinen Vater, den Dirigenten Neeme Järvi, klassische Musik durch bestimmte Ratespiele kennen lernte, über den Einfluss seiner Mutter auf seine Karriere, über seinen Jugendfreund, den Komponisten Erkki-Sven Tüür, wie er durch Leonard Bernstein Brahms lieben lernte und wie er es schafft, drei Orchester zu leiten, ohne in Routine zu verfallen.

Musikalische Schwerpunkte des Films sind die Aufführungen von Gustav Mahlers dritter Sinfonie beim Rheingau Musik Festival, Ludwig van Beethovens „Neunter" in Straßburg und Johannes Brahms‘ erster Sinfonie in der Alten Oper Frankfurt und natürlich Musik von Erkki-Sven Tüür und Arvo Pärt, weil sich Paavo Järvi auch „als Botschafter seiner Heimat" fühlt.

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