Tuesday, April 03, 2007

CONCERT REVIEW: Heldenleben

February 17, 2007

Engelsmusikfür eine frühVerstorbene
Der Geiger Thomas Zehetmair wirkte beim jüngsten Rundfunkkonzert in der Alten Oper als Solist in Bergs Violinkonzert.Es ist ja eine Art Engelsmusik, die uns Alban Berg mit seinem Violinkonzert hinterlassen hat: „Dem Andenken eines Engels“ – gemeint ist hier die Tochter Manon der befreundeten Alma Mahler. Und man glaubt, die Verzückung und den Schmerz zugleich herauszuhören, den der sensible Komponist beim Gedanken an das so früh an Kinderlähmung gestorbene schöne Mädchen verspürt haben musste. Der Geiger Thomas Zehetmair brachte beim Abonnementkonzert mit dem HR-Sinfonieorchester (Donnerstag) diese musikalischen Gefühle opulent zur Wirkung und demonstrierte einmal mehr seine technisch-virtuose Meisterschaft. Das ist Zwölftonmusik der ersten Stunde, die den tonal geprägten Zuhörer einmal nicht erschrecken lässt. Chefdirigent Paavo Järvi wirkte sorgfältig und souverän und konnte das Orchester im besten Sinne motivieren.
Dem Berg-Konzert war Schuberts dritte Sinfonie gewissermaßen als verlängerte Ouvertüre vorausgegangen. Auch hier zeigte das Orchester erfrischendes Temperament und feinen Zusammenklang gut disponierter Bläser und dicht agierender Streicher. Klanglich besonders hübsch garniert war vor allem das Menuett. Beide Werke zusammen wurden an Länge bei weitem von Strauss’ „Heldenleben“ übertroffen, das den gesamten zweiten Teil des Konzertes einnahm. Natürlich horchten die Zeitungsleute besonder im Abschnitt „Des Helden Widersacher“ auf, denn das ist ja die Abrechnung des jungen Komponisten mit den alles schlechtmachenden Kritikastern. Kraftvolle Akkorde und sattes Blech versöhnten am Ende („Des Helden Weltflucht und Vollendung“) auch jenen Zuhörer, dem diese Art der Selbstdarstellung zwischendurch ein wenig lang geworden war. (Ge)


Translation courtesy of babelfish ...


The Frankfurter
Violonist Thomas Zehetmair worked in the recent broadcast concert in the Alte Opera as soloist in monumental Violinkonzert. It is a kind angel music, which left us Alban mountain with its Violinkonzert: "To the memory of an angel" - meant for the daughter Manon of his friend Alma Mahler. And one believes at the same time to hear the hitting a corner and the pain which the sensitive composer must have felt with the thought of such young beautiful girl dying of child paralysis. The violonist Thomas Zehetmair brought these musical feelings with the subscription concert with the HR symphony orchestra (Thursday) opulent to the effect and demonstrated once more its technical virtuose championship. That is twelve-tone music of the first hour, which does not let the tonally tuned listener to be frightened once. Principal conductor Paavo Jaervi worked carefully and sovereign and motivated the orchestra in the best sense.
Schubert's third symphony had preceded the monumental concerto to a certain extent as extended ouverture. The orchestra also showed here recreating temperament and fine zusammenklang well disposed blaeser and closely acting Strings. Particularly pretty was above all the Menuett. Both works together were exceeded in length by far by the "Hero's life", which took the entire second part of the concert. Naturally the newspaper people particularly horchten in the section "of the hero adversary" up, because that is the account of the young composer with all the bad-making criticism asters. Strong chords and full sheet metal reconciled that listener, who had become a little long this kind of the self-manifestation occasionally at the end ("the hero world escape and completion") also.

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